Berlin – eine grosse Verschwörung?

geschrieben von PhanZero am 3. Oktober 2006 um 09:58 Uhr

Einige werden es bereits mitbekommen haben: Ich war einige Zeit in Berlin. An sich nichts ungewöhnliches, doch wurde ich dort Zeuge von Begebenheiten, die mich an der realen Existenz der Stadt Berlin zweifeln lassen. Also wenn ihr herausgefunden habt, ob und in welcher Form Bielefeld existiert, so befasst euch mal mit meinem Reise-Bericht.

Hier zunächst einmal, was ich denke, was historisch gesehen passiert ist, meine Indizien folgen danach:
Während des zweiten Weltkrieges wurde Berlin vollständig zerstört. Um dies zu verbergen, schuf man ein komplexes System aus Tunnel, das in einer Art Holo-Deck, einer Simulation, endet. Geht, fährt oder fliegt man nun (egal aus welcher Richtung) nach Berlin, so muss man zwangsläufig durch diese Tunnel, rein in die Simulation. Dort wird eine Großstadt simuliert, für die man sich einige andere Städte als Vorbild genommen hat.

Was mich zu dieser Annahme bewegt, sind mehrere Dinge, die mir während meines Berlin-Aufenthaltes (im übrigen mein zweiter mittlerweile, allerdings hat man es das erste Mal versäumt, mir die Stadt bei Tage zu zeigen) aufgefallen sind. Dazu muss man noch sagen, das ich während der Festivitäten zum Tag der deutschen Einheit dort war, also ein Grossereignis, das durchaus der Simulation einiges abverlangt:

  1. Strassenbahnen erscheinen in dieser Stadt aus dem Nichts. Ja, sie spawnen regelrecht, wie in einem Computerspiel. Allerdings geschickt: Meist in einem Bereich, den (vermutlich) gerade niemand beobachtet.
  2. Die Wahrzeichen (Brandenburger Tor, Siegessäule, Alexanderplatz) sind alle weit kleiner, als man sie sich so vorstellt. Den Alex, den ich ja schon bei meinem ersten Aufenthalt in Berlin sehen konnte, hatte ich auch grösser in Erinnerung. Meine Theorie: Die Simulation hat diese Objekte verkleinert, um Rechenkapazitäten für die Festivitäten zu sparen.
  3. Wege sind länger, als sie erscheinen. Das auffälligste Indiz. Der Weg vom Brandenburger Tor zur Siegessäule erscheint einem nicht wirklich lang (und ich kann durchaus gut mein Schritttempo auf eine Entfernung einschätzen). Wenn man nun aber, nachdem man schon länger der Meinung ist, man müsste bereits an der Siegessäule stehen, sich mal auf die Strasse stellt, um zu sehen, wie weit es noch ist, scheint die Siegessäule kein bisschen näher gekommen zu sein. Die Simulation scheint also durchaus Fehler bei der Entfernungsberechnung zu machen.

Ich bin mir nun nicht mehr wirklich sicher, ob diese Stadt wirklich existiert oder nicht. Und wen sollte man fragen? Berliner, die täglich in der Simulation leben und sich dran gewöhnt haben? Pendler, die täglich zum Arbeiten in die Stadt und später wieder rausfahren? Kurzum: Wer weiss näheres, und kann mir helfen, die Wahrheit hinter diesen Theorien aufzudecken? Und vor allem: Wer kann mir sagen, wer von diesem System weiss und wer dafür verantwortlich ist?

PS: Ob dieser Artikel ernstgemeint ist oder nicht, überlasse ich eurer Phantasie. ;)

2 Kommentare zu “Berlin – eine grosse Verschwörung?”

  1. flashdummy

    Sehr geehrter Nutzer,
    anlässlich der Fertigstellung des virtuellen Berlins in 3D, haben wir nun auch ein Update für die Simulation parat. Im wesentlichen haben wir die Anzahl der Polygone die wir für die Stadt verwenden fast verdoppelt. Sie werden beim nächsten Besuch feststellen, dass Sie viel mehr Details erkennen können. Bitte vergessen Sie dafür nicht die Auflösung Ihrer Augen höher einzustellen. Ausserdem haben wir dem Simulationsserver nun mehr Speicherplatz beigefügt, was dem “spawnen” von sich nähernden Fahrzeugen und den zu klein erscheinenden Gebäuden entgegenwirken sollte. Zusätzlich haben wir unseren Bewohnern eine neue KI verpasst und auch ein paar neue Features eingebaut. Ein Besuch lohnt sich also wieder. Übrigens haben wir auch die Entfernungsberechnungssoftware überprüft und keine Fehler festgestellt. Sie sollten den eventuellen Konsum von Betäubungsmitteln einschränken!

    Mit freundlichen Grüßen
    SimTheWorld.INC


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